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Der K2-Tw 7023 ist 1994 in Bratislava auf der Linie 7 unterwegs.
(Foto: Andreas Behm)
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Nach den Erfahrungen, die man anhand der Probefahrten mit dem Typ
K1
gesammelt hatte, wurde entschieden, in den gleichen Wagenkasten die elektrische Einrichtung des Typs
T3 einzubauen. Erhöht wurde allerdings die Anzahl der Fahr- und Bremsstufen,
desweiteren erhielt das mittlere Drehgestell eine mechanische Bremse. Die Beschleunigung war gegenüber
den
T3 etwas geringer. Auch bei diesen Fahrzeugen war, wie auch bei den
K1, die Möglichkeit gegeben, Züge zu bilden. Sie wurde aber auch in
diesem Fall nicht genutzt.
Der Prototyp wurde 1966 erzeugt und kam zu Probefahrten zur Straßenbahn in Prag, wo er die Nummer
7000 erhielt. Noch im selben Jahr wurde das Fahrzeug in Most und ein Jahr später in Brno eingesetzt. Dort
übernahmen ihn die Verkehrsbetriebe mit der Nummer 607. Noch im Jahre 1966 begann auch die
Serienproduktion dieses Typs. Bis auf wenige Ausnahmen stehen diese Gelenkwagen auch heute noch im Einsatz.
In Brno erhalten die K2 im Rahmen ihrer Modernisierung unter anderem eine völlig neu geformte Front-
und Heckpartie, eine Choppersteuerung vom Typ TV8 sowie Außenschwenktüren und Bordcomputer. Die
modernisierten Wagen erhalten die Typbezeichnung K2R, wobei der Buchstabe R für "rekonstruiert" steht.
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Im September 1996 verkehrt der K2-Tw 1058 in Brno auf der Linie 10.
(Foto: Martin Bienwald)
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K2SU
Die Exportausführung des Typs K2 entstand gleichzeitig mit der Inlandsausführung. Mit dem
Prototyp wurden 1966 in Prag Probefahrten, für die der Wagen die Nummer 7001 erhielt, durchgeführt.
Nach der Erprobung kam er nach Nowosibirsk, wo er die Nummer 121 erhielt. Die Serienproduktion begann 1967 und
endete bereits 1969, da die Gelenkwagen zu dieser Zeit im Fuhrpark der sowjetischen Verkehrsbetriebe eine
technisch nur schwer beherrschbare Besonderheit darstellten. Der einzige in Rußland erhalten gebliebene
K2SU wurde 1998 in Jekaterinburg als historisches Fahrzeug mit der Nummer 801 aufgearbeitet.
K2YU
Sarajewo erhielt als einzige Stadt Jugoslawiens die Exportausführung des Typs K2. Die K2YU
unterscheiden sich vom K2 neben einigen kleinen Details nur durch den Stromabnehmer über dem hinteren
Drehgestell.
| Länge über Kupplungen: |
21600 mm |
| Wagenkastenlänge: |
20400 mm |
| Wagenkastenbreite: |
2500 mm |
| Wagenkastenhöhe: |
3050 mm |
| Abstand der Fahrgestellzapfen: |
2 * 6400 mm |
| Achsabstand der Fahrgestelle: |
1900 mm |
| Sitzplätze |
49 |
| Stehplätze |
108 |
| Motorentyp: |
TE 022 |
| Gesamtleistung der Motoren: |
4 * 40 kW |
| Betriebsart: |
Einrichtungs-Gelenktriebfahrzeug |
In den Jahren 1966 bis 1983 wurden insgesamt 567 Triebwagen des Typs K2 gebaut.
Fahrzeugstatistik K2
| Stadt |
Baujahre |
Anzahl |
Nummern |
| Bratislava |
1969-1983 |
89 |
309 - 394, 7085 - 7087 |
| Brno |
1967-1983 |
132 |
601 - 622, 1023 - 1132 |
| Ostrava |
1966-1983 |
10 |
802 - 811 |
| Summe |
1966-1983 |
231 |
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Fahrzeugstatistik K2SU
| Stadt |
Baujahre |
Anzahl |
Nummern |
| Charkow |
1968-1969 |
35 |
1901 - 1935 |
| Kuibyschew (Samara) |
1967-1969 |
35 |
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| Moskau |
1967-1969 |
60 |
151 - 210 |
| Nowosibirsk |
1966-1969 |
36 |
121 - 156 |
| Rostow na Donu |
1968 |
5 |
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| Swerdlowsk (Jekaterinburg) |
1967-1969 |
20 |
801 - 820 |
| Tula |
1968-1969 |
20 |
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| Ufa |
1968-1969 |
35 |
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| Summe |
1966-1969 |
246 |
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| Bemerkungen: Die Wagen wurden zum Teil kurz nach Auslieferung bereits an andere
Städte weitergegeben.
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Fahrzeugstatistik K2YU
| Stadt |
Baujahre |
Anzahl |
Nummern |
| Sarajewo |
1973-1983 |
90 |
201 - 290 |